und meinen bisher gewonnen Erfahrungen und Eindrücken erzählen.
Jaaa ich fange am besten ganz von vorne an.
Meine Ankunft war insgesamt bissl chaotisch.
Am Flughafen angekommen, wurde ich an der Passkontrolle nach ein paar Fragen zu meiner Tätigkeit hier in den USA mit den Worten ''Oh boy... follow me'' begrüßt.
Ich wurde dann in einen Raum geführt, in dem ich warten sollte... Alles schön und gut, wenn nicht ein Zivi von vorletztem Jahr mir erzählt hätte, dass er in diesem Raum satte 3 Stunden warten musste und sich am Ende herrausstellte, dass er das falsche Visum beantragt hatte und er dadurch eigentlich wieder nach Hause fliegen hätte müssen. Ja gut, da der Beamte sehr nett war, gestattete dieser dem Zivi trotzdem den Aufenthalt. Gottseidank durfte ich nach ca einer halben Stunde, mit einer Aufenthaltsgenehmigung in der Tasche, wieder gehen :-).
An der Community angekommen, herrschte hier reges Treiben, da eine mehr oder weniger berühmte Person - sie ist zumindest in der antroposophischen Welt bekannt (Henry Barnes) - an meinem Ankunftstag verstorben ist. So hatte Niemand große Zeit mir alles zu zeigen etc.was später allerdings nachgeholt wurde!) Es wimmelte von Angehörigen, die alle natürlich Vorrang hatten.
Gut nun ist alles in Butter, die Leute sind - vorallem meine Bezgugsperson, Fiona- suuper nett!!! Es gibt ein paar Leute die versuchen einem Arbeit aufzudrücken oder so, aber nach 1,2 Tagen hat man raus wie man diese am Besten umgehen kann hehe. Wie gut dass das Gelände hier so weitläufig ist. Wenn man erstmal aus dem Hilltop House (Siehe bei "Bilder") draussen ist, kann einem keiner mehr was aufs Auge drücken ;-).
Die Arbeit hier macht aber echt Spaß. Ich durfte bis jetzt bei der Bohnenernte helfen, diese dann nach kurzem Abkochen in Vakuumsäcke füllen (Die Community versogrt sich zu 80% selbst); in der Küche beim Kochen und Abwaschen helfen (sehr angenehme Arbeit) und Betreute die Körperlich behindert sind, zu den Mahlzeiten füttern.
Zu meiner großen Verwunderung sind hier jedoch nur 4-5 Betreute die richtig umsorgt werden müssen. Der Rest ist echt total selbsttändig.
Die ca 7-8 Häuser in denen die Co-Worker und die Zivis hier wohnen, sind größtenteils auch von anderen älteren Menschen bewohnt, die sich
komplett selbst versorgen können und keine Betreuung benötigen.
Ja nun ich bin so nah an Manhattan, hab es bis jetzt aber nicht geschafft reinzufahren o.O! Am Dienstag werde ich mit Pawel, einem anderen deutschen Zivi, einen ganzen Tag lang Manhattan via Fahrrad erkunden (wenn das Wetter gut ist). Mal guggn, das wird sicherlich ein Abenteuer.
Es gibt soviel zu erzählen... aber ich hebe mir mal noch paar Sachen auf ;). War so ja schon mehr als genug ^^
Da ich zuviel Bilder für den Blog habe, könnt ihr sie in >>diesem<< Album anschauen wenn ihr wollt
Gut, dann bis zum nächsten Eintrag!
